Navigation überspringen

    UN-Behindertenrechtskonvention

    Jugend am Werk Salzburg bekennt sich offensiv zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Salzburg.

    Das 'Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen' wurde 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verabschiedet und ist 2008 in Kraft getreten. Die Konvention hat einen Paradigmen- und Perspektivenwechsel im Umgang mit Menschen mit Behinderungen eingeleitet.

    Ziel ist die Inklusion, ein Kernbegriff moderner Behindertenhilfe, die auf größtmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen hinarbeitet. Mit einher geht damit die sog. ‚De-Institutionalisierung‘. Darunter versteht man die Entwicklung weg von großen stationären Einrichtungen hin zu kleineren Einheiten bzw. zur eigenen Wohnung.

    Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen mit Behinderungen, die ihre Zukunft aktiv gestalten und ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft in der sie leben sein sollen. In Salzburg spitzte sich die Inklusionsdebatte um den Umbau des Behindertenheims in Schernberg zu.

    Übrigens: Der damalige österreichische Sozialminister, Erwin Buchinger, war der erste Minister, der die Konvention unterzeichnet hat.